Wir lieben fruchtige, mineralisch würzige Rotweine mit kühlen Aromen.

Und so sollen auch unsere Weine schmecken. 

Die edle Sorte: Blaufränkisch

Die Leitsorte
Im Südburgenland ist Blaufränkisch die absolute Leitsorte im Rotweinbereich und genießt nahe der ungarischen Grenze eine lange Tradition. Hier findet diese Sorte auch die allerbesten Bedingungen vor. Die Böden und das Klima in den Weinbergen von Deutsch-Schützen und Eisenberg bedeuten die besten Voraussetzungen für diese edle Sorte.
Mineralik, Würze und Fruchtigkeit zeichnen diese Rebsorte, die wie für den Eisenberg erfunden scheint, aus

Der Typus
Dem Standort der Blaufränkisch-Rebanlagen kommt eine sehr wichtige Rolle zu. Das Blatt der Blaufränkisch-Rebe ist groß, robust, dunkelgrün, fünfeckig, fast ungelappt und ihre Traube ist mittelgroß und meist lockerbeerig mit einer runden festen Schale.
Als spätreifende Sorte benötigt sie nämlich am besten südliche Lagen. Sie gilt als spätreifend, nur gering fäulnisanfällig und gedeiht sowohl auf etwas schwereren wie auch auf Schieferböden gut und verträgt auch einen höheren Kalkgehalt. Als ideal haben sich Böden mit steinigen Einschüben entweder in Form von Schotterauflagen oder, – wie zum Beispiel am Eisenberg sehr verbreitet – schieferartige Untergründe bewährt. Da kann sie dann bei entsprechender Ertragsbegrenzung ihre ganze Klasse und Finesse so richtig zur Geltung bringen.

Eine österreichische Spezialität
Die österreichische Spezialität Blaufränkisch (in Deutschland Lemberger, in Ungarn Kekfrankos genannt) ist eine autochtone Sorte (nicht durch Kreuzung entstanden), die seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist und von Robert Schlumberger, der von der Kraft und Schwere der Blaufränkisch-Weine angetan war, ab dem Jahr 1845 verbreitet wurde, liefert einen in der Jugend ungestümen, tieffruchtigen Rotwein, der durch die Lagerung samtiger und geschmeidiger wird und zusätzliche Facetten gewinnt.